Liebe Schwestern und Brüder,
seit vielen Jahren wird die geplante Außen- und Innenrenovierung unserer Elisabethkirche am Marktplatz in der Innenstadt thematisiert: In unserem Kirchenvorstand, in Gruppen und Vereinen, in unseren Pfarrnachrichten und in der örtlichen Presse. Viele Menschen auch außerhalb unserer Gemeinde verfolgen sehr interessiert die Entwicklung und fragen regelmäßig nach. Und immer wieder in den letzten Jahren gab es Prognosen über einen möglichen Baubeginn. Nicht nur die Pandemie hat für viele Verzögerungen gesorgt. Aber unserem Kirchenvorstand, dem Architekturbüro Weicken in Unna und den Verantwortlichen in unserem Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn geht es um eine gute und gründliche Planung und Vorbereitung.
Mit ersten Rodungsarbeiten an unserer Pfarrkirche haben die langerwarteten Renovierungsarbeiten kurz nach Ostern begonnen. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass von „O bis O“, das heißt von „Ostern bis Ostern“, gearbeitet wird: Seit dem Osterfest und der festlichen Erstkommunion der Kinder ist für ca. ein Jahr die Kirche geschlossen.
Alle Beteiligten hatten sich zusammengesetzt und sich Gedanken über die Zeit der Renovierung gemacht. Es mussten Antworten auf viele Fragen gefunden werden, so nach einem Ort für die gutbesuchte und beliebte 11.30 Uhr-Messfeier, nach Möglichkeiten, im Elisabeth-Haus unter der Woche die Gottesdienste zu halten, nach Parkplätzen für die weiteren Veranstaltungen dort usw.. Alle diese Fragen bekommen ebenso eine Antwort wie der liturgische Dienst unserer Messdienerinnen und Messdiener, Lektorinnen und Lektoren, Kommunionhelferinnen und -helfer.
Mit einem Infoblatt „Rund um die Renovierung“ geben wir Ihnen die notwendigen Informationen für einen reibungsarmen Ablauf während der Bauzeit. Sie finden den Flyer weiter unten zum Download, er wird aber schon bald auch in unseren Kirchen zum Mitnehmen ausliegen. Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch schon auf unseren Spendenaufruf für eine neue Bestuhlung der Elisabeth-Kirche hinweisen. Weitere Infos dazu gibt es hier.
Schon jetzt danke ich für Ihre Geduld und für Ihre wohlwollende Begleitung der Renovierung.
Herzlich grüße ich Sie und Ihre Familien!
Ihr Pfarrer Thorsten Neudenberger
Ein Bauzaun sichert die gesamte Baustelle ab, das Baugerüst ist aufgebaut. Der Baukran wurde aufgestellt.
Die ersten Erdbewegungen und Rodungsarbeiten wurden durchgeführt.
Die Kirche ist weitestgehend leer geräumt. Alle Bänke wurden in fünf Containern eingelagert.
Auch der Altar wurde demontiert, die Reliquie befindet sich jetzt im Altar im Terrassensaal.
Die (schützende) Einhausung der Orgel hat bereits begonnen.
Baustrom wurde installiert und die elektrische Anlage inklusive Schaltern, Steckdosen und Lampen wurde demontiert.
Der Fernwärmeanschluss durch die GSW macht Fortschritte, wird aber immer wieder durch unvorhergesehene Ereignisse unterbrochen. Drei Elektrokabel wurden versehentlich durchtrennt und sogar eine Wasserleitung.Das marode Hauptkabel für Kirche und Pfarrheim wurde bereits ersetzt. Weil die Fernwärmeleitung unter der Parkstraße verläuft, ist die Straße für den finalen Anschluss eine Zeitlang nur einspurig zu befahren.
Die Fernwärmeanschlüsse für Kirche und Pfarrheim sind installiert.
Die mittlere Tür im Kirchenportal und die Sakristei-Tür wurden mit einem sog. Bauschloss versehen.
Die Arbeiten an den neuen Fundamenten vor dem Haupteingang der Kirche schreiten gut voran.
Der Öltank im Keller wurde mit Schweißbrennern zerlegt und entsorgt. Das restliche Heizöl wurde auf das Pfarrhaus und die Barbara-Kirche aufgeteilt.
Bei den Baggerarbeiten für die neuen Fundamente wurde festgestellt, dass das Regenwasser vom Dach der Kirche nicht mehr in den verstopften Kanal abgeführt werden konnte. Das Wasser versickerte im Erdreich. An einer Lösung für die Zuführung in den Abwasserkanal an der Parkstraße wird gearbeitet.
Es wurden sog. ‚Schwarzbereiche‘ für Schadstoffe wie z.B. Asbest eingerichtet. Diese Bereiche dürfen auf keinen Fall betreten werden.
Bei den Arbeiten fiel auf, dass die vier Fenster mit Holzrahmen im Turm sehr marode sind. Die Restaurierung der Fenster würde wahrscheinlich teurer als der Einbau neuer Fenster. Wir haben uns für neue Fenster entschlossen.
Voraussichtlich wird in Kürze mit dem Abriss des Anbaus an der Sakristei begonnen.