Der Tod ordnet die Welt neu,
scheinbar hat sich nichts verändert,
und doch ist die Welt für uns ganz anders geworden.
Antoine de Saint-Exupéry
Der Sinnspruch des berühmten französischen Dichters beschreibt genau die Situation vieler, die durch den Verlust eines lieben Menschen in Trauer geraten sind. Nichts ist mehr wie es war. Neben dem persönlichen Schmerz stellen sich aber auch noch große Veränderungen ein, Vieles muss neu oder wieder gelernt werden. Es fällt manchmal schwer, ins Leben zurück zu finden.
In einer solchen Situation kann es hilfreich sein, auf Menschen zu treffen, denen es ähnlich ergangen ist. Die sich Zeit nehmen, zuhören, miteinander sprechen und sich austauschen. Sich Zeit für sich und die eigene Trauer zu nehmen ist wichtig und auch ein großes Anliegen der Seelsorge.
Trauernden Menschen hilfreich zur Seite zu stehen, dazu sollen unsere Angebote dienen. Neben Gruppenangeboten sind selbstverständlich auch Einzelgespräche möglich. Gerne können Sie sich an uns wenden und Kontakt aufnehmen.
Der Monat November ist seit Jahrhunderten der Monat in dem wir unserer Verstorbenen in besonderer Weise gedenken. In unserer Pfarrei laden wir alle Hinterblieben und alle, die um einen Verstorbenen trauern, deshalb am Abend des Allerseelentages, den 2. November, in die Elisabeth-Kirche ein, um in einem besonders gestalteten Gottesdienst für unsere Toten zu beten.
Die Andacht zum Totengedenken findet in diesem Jahr
am Sonntag, 2. November, um 17 Uhr
in der Elisabeth-Kirche statt.
Unter dem Leitwort „Von der Wüste zum Regenbogen“ bieten wir normalerweise eine Gesprächsreihe an, die von November bis März an insgesamt neun Abenden die Möglichkeit gibt, über seine/ihre Trauer und die damit verbundenen Gefühle zu sprechen.
Aufgrund der anstehenden Renovierung der Elisabeth-Kirche und der damit verbundenen Inasnspruchnahme des Elisabeth-Hauses kann in diesem Jahr leider kein Trauerseminar stattfinden. Die nächste Gesprächsreihe startet daher voraussichtlich erst im November 2026.
Sobald die neuen Termine feststehen, werden sie an dieser Stelle bekanntgegeben.
Mit diesem Angebot ist ein Raum gemeint, der in der dunklen Jahreszeit zweimal im Monat dazu einlädt, diesen Ort aufzusuchen, sich einfach hinzusetzen, nachzudenken und etwas Zeit zu verbringen, Musik zu hören oder auch ein Gespräch zu führen. Das Angebot besteht in der Regel von November bis Februar, in diesem Jahr in der Herz-Jesu-Kirche in Rünthe.
Gerade in der dunklen Jahreszeit fühlen sich viele Trauerende allein. Da auf Menschen zu treffen, denen es ähnlich ergeht, ist hilfreich. Dazu soll das „Tässken Trost“ dienen. In lockerer und offener Runde sind die Besucher eingeladen, miteinander über sich und das, was sie bewegt oder beschäftigt, zu sprechen oder einfach da zu sein.
Das "Tässken Trost startet wieder am 11. Oktober 2025.
Pfarrheim an der
Kirche St. Michael
Lindenweg 22,
Bergkamen-Weddinghofen
Allen, die vor der Frage stehen, wie sie den kommenden Advent und das Weihnachtsfest in ihrer Trauer trotzdem feiern können, bietet Pastor Günter Kischkewitz gerne ein Gespräch an, wie das gut gelingen kann.
Alle zwei Jahre bieten wir eine Auszeit für trauernde Menschen an. Nach der Auszeit auf der Insel Juist im Jahr 2020 und der Auszeit im Haus Werdenfels bei Regensburg im September 2022 waren wir im April 2025 im Bildungshaus Maria Immaculata in Paderborn. Unter dem Titel „Und jetzt? Eine neue Richtung finden.“ haben die Teilnehmer dort 3 Tage verbracht, um miteinander zu arbeiten und sich auszutauschen. Die nächste Auszeit ist für 2027 geplant, Details werden rechtzeitig bekanntgegeben.